Direkt zum Hauptbereich

Posts

Empfohlener Beitrag

„Völlig Wahnsinnig“: Kundenservice umgekehrt

Verfolgt man die Presselandschaft seit dem Beginn der neuen Zeitrechnung namens „Diesel-Skandal“, dann kommt man unweigerlich zu zwei konträren Schlüssen: Dass mit „Völlig Wahnsinnig“ viel zu sanft umgegangen wird und der Konzern richtig rangenommen werden muss, um die Schäden an Umwelt, Kunden und Image wieder geradezurücken. Und dann gibt es die anderen Fraktionen, die in den Wirtschaftsredaktionen sitzen und Verständnis und Mitgefühl für „Völlig Wahnsinnig“ aufbringen. Globalisierung, eine brutale Konkurrenz aus Fernost und Vorgaben des Gesetzgebers, die „Völlig Wahnsinnig“ schmerzlich treffen, haben dazu geführt, dass dem „armen“ Konzern gar nichts anderes übrigblieb, als ein wenig „kreativ“ zu werden. Über dieses Thema könnte man ganze Nächte diskutieren, aber man sollte doch annehmen, dass „Völlig Wahnsinnig“ vor allem an einem gelegen ist: dem Kunden. Doch unser Beispiel zeigt, dass das Gegenteil richtig ist. „Völlig Wahnsinnig“ ist arrogant, kundenfeindlich und beratungsresis…
Letzte Posts

Handwerk: Wer das niedrigste Angebot erstellt, bezahlt den höchsten Preis

Das Handwerk rast auf den finanziellen Abgrund zu. Bewaffnet mit Hammer, Pinsel, Maßband und Bohrmaschine überrennt es die Kunden. Die ihrerseits setzen auf billige Lösungen. Und wenn es noch ein bisschen billiger ist, umso besser.
Was ist da los?

Unser Malermeister ist schon lange im Geschäft. Er dient als Beispiel und wir nennen ihn „Meister Weiß“. Als er den Anruf aus dem Vorzimmer eines Professors für Wirtschaftslehre bekommt, freut er sich zunächst. Ein Ökonom wird sicher einen fairen Preis zahlen. Denkt sich Meister Weiß. Doch es kommt anders. Als er vor Ort mit der Assistentin des Professors spricht, wird schnell klar, wohin die Reise gehen wird. In die Abgründe der Dumpingpreise.

„Sie müssen das verstehen“, eröffnet die Assistentin, „der Professor hat schon zwei Angebote vorliegen und möchte dem günstigsten den Auftrag erteilen. Meinen Sie, dass Sie da mithalten können?“

Meister Weiß reibt sich mit Zeigefinger und Daumen über das Kinn. Dann sagt er: „Ich würde sagen, es kommt dra…

Digitalisierung: Lieblingsrezepte aus der Zukunft

Berlin, 21.4.2037



Mein lieber Freund in der Vergangenheit,
ich hoffe, es geht Dir gut. Nach Deinem letzten Brief kam ich ins Grübeln, insbesondere darüber, ob ich Dich nicht mit einem Zeitsprung aus Deiner unbequemen Zeit zu mir holen kann. Aber was Zeitreisen angeht, sind wir hier im Jahre 2037 ganz schön übers Ohr gehauen worden. Seit Jahren sagt man uns, bald sei es so weit. Aber es gibt immer wieder Probleme, wenn Dinge transportiert werden, vom Menschen ganz zu schweigen. Und dann ist da nach wie vor diese verdammte Unschärfetheorie. Heisenberg bringt uns also auch hier und heute immer noch zur Verzweiflung. Aber lassen wir das. Ich möchte Dir etwas anderes erzählen.


Es geht ums Kochen. Ja, mein Freund, ums Kochen. Dein letzter Brief trug im Kreise meiner Familie (ich hoffe, das ist ok für Dich, schließlich mögen sie Dich alle nach dem, was ich über Dich erzählt habe) zur allgemeinen Belustigung bei. Wie Du weißt, gibt es bei uns kein Fastfood mehr, aber nach Deinen Erzählungen kön…

Change Management nach und während Lean Einführung

Entscheidung im Top Management, aktive Umsetzung bei jedem Einzelnen „Never change a running system! “  so eine alte Binsenweisheit, auf der sich viele Unternehmen  auszuruhen scheinen: Zukunftsorientierung hört sich anders an: In Ihrer Unternehmenskultur bekennen sich große Konzerne zur Weiterentwicklung in Richtung Fortschritt und Qualität. „Stillstand ist Rückschritt“ ist nur eines der bekanntesten Beispiele. Warum stellen Unternehmen ihre kompletten Abläufe auf den Kopf, um sie unter dem Lean Gedanken neu zu organisieren? Ist Lean ein „neumoderner Trend des einundzwanzigsten Jahrhunderts“? Oder handelt es sich nicht viel mehr um ein „notwendiges Übel“, um auf den übersättigten Märkten unserer Wohlstandsgesellschaft langfristig bestehen zu können?
Einführung von Lean: Heute am Besprechungstisch – morgen in den Prozessen? „Werte ohne Verschwendung schaffen“, die Unternehmensphilosophie des Lean Management soll eingeführt werden. Die Zielsetzung, alle Prozesse optimal aufeinander ab…

Work in weiter Ferne

Für uns steht WBL natürlich für Work Life Balance, ebenso aber auch für Work Live Balearen. Denn unsere beliebten Workshops, Seminare und Schulungen auf Mallorca sind nicht nur Bestandteil unserer Mallorca Quality School, sondern auch Teil unserer Einstellung - keiner GETEILTEN Einstellung, wohlgemerkt, sondern einer stringenten und konsequenten Ausrichtung auf unsere Kunden. Und diese wissen um die Wirkung des Wandels und Wechselns. Von angestammten Plätzen und Positionen, eingefahrenen Denkmustern und vom Zauber neuer Inspirationen an anderen Orten. Wie Mallorca in unserem Fall. Für andere liegt Mallorca aber vielleicht auf den Malediven, in Moskau oder Münster. Anders gesagt: Am Ende spielt der Ort, den man als (temporärer) digitaler Nomade oder als zeitweiliger Aussteiger wählt, keine Rolle, solange man dort genau die Voraussetzungen und Infrastruktur findet, die man benötigt, um erfolgreich und mitunter entspannter arbeiten zu können.
Diese perfekten Rahmenbedingungen haben wir v…

In (Er)-Wartung: Die Kopplung von Product Lifecycle Management an Industrie 4.0

Das Leben ist zu kurz, um es mit zu vielen Wenn und Aber zu verschwenden. Das gilt im Übrigen auch für Produkte und deren Lebenszyklen. Diese wiederum lassen sich anhand des Product Lifecycle Managements messen, verfolgen und optimieren - in jeder Phase. Beginnend mit der eigentlichen Produktplanung über die Entwicklung bis hin zur Fertigung und Montage, dem Vertrieb und letztlich auch der Wartung und dem Recycling. Alle Stufen sind hierbei gleichermaßen wichtig, wenngleich unterschiedlich lang und kostenintensiv.
Am Ende geht es beim Product Lifecycle Management (PLM) also um eine ganzheitliche Betrachtungsweise, was das Sammeln, Auswerten und Steuern aller Produktrelevanten Daten angeht, die im Laufe jedes einzelnen Zyklus-Steps anlaufen. Schließlich hilft die Evaluierung maßgeblich dabei, alle Phasen und deren Übergänge noch effizienter und produktiver zu gestalten. Umso wichtiger also, dass man sich als Unternehmen von Beginn an für eine PLM-Software entscheidet, die dank ihrer Fun…