Direkt zum Hauptbereich

Qualitätsmanagement: Eine runde Sache fürs reibungslose Abläuf





Qualität kommt von quälen. Das war das Credo des ehemaligen Trainers des VfL Wolfsburg Felix Magath. Der auch als Quälix verschriene bzw. gefürchtete und respektierte Übungsleiter setzte Zeit seiner Trainerlaufbahn auf erbarmungsloses Konditionstraining und auf Kampf. Dass Felix Magath momentan ohne Verein dasteht, bedeutet nicht, dass er nichts zu tun habe. Und auch die Tatsache, dass Wolfsburg den Triumph von 2009 bisher nicht wiederholen konnte, schmälert die Leistung des Ex-HSV-Profis in keiner Weise.  

Qualität im Spiel aber - das hat sich mittlerweile bei anderen Meistermannschaften  gezeigt - muss aber nicht zwangsläufig über die Qual entstehen. Die Leichtigkeit und die Lust am schönen Spiel, wie sie Borussia Dortmund mit seinem Dopple-Double (Deutscher Meister 2011 und 2012 und Pokalsieger und Meister 2012) zelebriert hat oder auch die Routine und spielerische Perfektion von Bayern München sind Beispiele dafür, dass die Zeiten sich ändern und der Anspruch an Qualität auch auf dem Fußballfeld durch unterschiedliche Mittel erreicht werden kann. Das haben die beiden Top-Klubs auch dank ihrer Siege über die Großen des Weltfußballs Real Madrid und FC Barcelona, eindrucksvoll unterstrichen.

Qualität heißt handeln

Tatsächlich steckt in Qualität nicht nur Qual, sondern eben auch tät, was man mit etwas Fantasie vom Verb tun ableiten kann. Tun wiederum entspricht machen, also handeln. Und genau hier liegt die eigentliche Wurzel von Qualität: Es ist das Anpacken - mit Plan, System und Knowhow. Doch andererseits bedarf das Machen neben dem Plan auch einer Strategie, die die Umsetzung sichert, auch und gerade dann, wenn etwas nicht nach Plan läuft oder laufen könnte.

Hier genau setzt das Qualitätsmanagement als unverzichtbares Tool jedes Prozesses ein. Dabei spielt die Optimierung bestehender Prozessen in Entwicklung und Fertigung ebenso eine Rolle wie eine eingehende Risikoanalyse zugunsten einer vorsorgenden Fehlerverhütung anstelle einer nachsorgenden Fehlererkennung und -korrektur. Indem nämlich Fehler und Risiken frühzeitig entdeckt und ihr Einfluss hinsichtlich ansonsten anfallender Kontroll- und Fehlerfolgekosten in der Produktionsphase erkannt und dokumentiert werden können, lassen sich Kosten vermeiden und Systeme und Prozesse noch effizienter gestalten. Schließlich ist die Kosten-/Nutzenoptimierung, in der Entwicklungsphase am wirtschaftlichsten.



FMEA ist Qualität in Anwendung

Die Methodik der FMEA, also der Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse, unterstützt Unternehmen dabei, Schnelligkeit, Innovation, marktfähige Preise und Zuverlässigkeit nachhaltig in allen Abläufen zu verankern. Bei allen angebotenen Produkten und Dienstleistungen. Sie setzt genau dann und dort an, wo ansonsten schwerwiegende und kostenintensive Fehler noch entdeckt und vermieden werden können. Denn: Je später ein Fehler entdeckt wird, desto schwieriger und kostenintensiver wird seine Korrektur sein.

Dabei, um so wieder auf das eingangs genannte Bild von Fußball und Qualität als Produkt des Handelns zurückzukommen, besteht auch das FMEA aus viele individuellen Talenten, die im Verbund auftretend, für Ihren Erfolg sorgen. Egal nämlich, ob Design-FMEA
für die frühzeitige Evaluierung der Fertigungs- und Montagegerechtigkeit eines Produkts, die System-FMEA für die Identifizierung potenzieller Schwachstellen in einem komplexen System oder auch die Konstruktions-FMEA, Hardware- und Software-FMEA und die Prozess-FMEA.

Alles sind Teil unseres umfassenden Angebots an Sie. Wir von FMEA Kontor vermitteln Ihnen und beraten Sie umfassend, professionelle und auf Augenhöhe, wenn es um die Auswahl der passenden FMEA-Lösung oder auch um die Vermittlung der FMEA-Methodik in Trainings und Moderationen geht.

Schließlich setzen wir auf Sieg und jeder Auftrag ist für uns ein Endspiel, an dessen Ende immer eines steht: Ihr Gewinn und Ihr Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb - mit und durch Qualität.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Von (K)Enter-Haken, Chaos-Kollegen und Konter-Charisma

„Wir machen das mal eben“ oder: Wie Lean Management auf keinen Fall funktioniert

Das erste Gespräch war ausgesprochen gut. Der Kunde wollte sein Unternehmen – nennen wir es die „Effizienz AG“ - besser aufstellen und liebäugelte mit Lean Management. Schließlich, so der Tenor, habe sich das bei Toyota auch als erfolgversprechend erwiesen. Ein guter Ansatz, dachten wir. Doch dann folgte die Ernüchterung. Zuerst für uns, dann für den Kunden. Denn der hatte ein völlig falsches Bild von der Einführung von Lean Management.
Absage von der Zusage
Eine Woche nach diesem Gespräch klingelte das Telefon, der Kunde war dran und teilte stolz mit, dass sich das Kollegium für den Einsatz von Lean Management entschieden habe. Allerdings ohne Anleitung. Man habe „mal im Netz nach Infos gesucht“, da gäbe es ja eine ganze Menge. Und ein Buch habe man sich auch gekauft, da „steht eigentlich alles drin, was wichtig ist.“
Ach? Ist das so? Ich könnte jetzt diplomatisch versuchen, es in warme, blumige Worte zu kleiden, ich könnte den Versuch unternehmen, eine Argumentationskette zu erzeugen,…

FMEA, Lean und Qualitätsmanagement

Ein Mann geht mit seiner Gattin in ein feines Lokal und will sich einen schönen Abend machen. Es wird ein Süppchen an Schaum von sonstwas serviert, doch leider fällt dem Herren der Löffel auf den Boden. Er winkt den Kellner heran und sagt: "Herr Ober, mir ist der Löffel he- " und in dem Moment zieht der Kellner einen neuen Löffel aus seiner Brusttasche und reicht ihn dem verdutzen Gast. Abend gerettet, der Rest des Abends verläuft ereignislos und später kommt man mit dem Kellner ins Gespräch und lobt den aufmerksamen Service. "Ja," sagt der Kellner. "Wir haben Qualitätsmanagement eingeführt und Prozessoptimierung betrieben. Im Rahmen der FMEA fiel auf, dass bei 7,5% aller Gäste ein Esslöffel herunterfällt, was das Essen durchschnittlich um acht Minuten verzögert. Dafür haben wir hier immer einen Löffel in der Brusttasche und habe die acht Minuten Zeit gewonnen, um uns die Gäste zu kümmern!" "Super", sagt der Gast, "Qualitätsmanagement ist d…