Dienstag, 29. Juli 2014

Qualitätsmanager ist, wer trotzdem macht






Nein, zu lachen hat man als #Qualitätsmanager bisweilen wenig. Das liegt vor allem daran, dass sich manch einer aus dieser Branche wie Prometheus, der Titan der griechischen #Mythologie. Kurz gefasst, brachte Prometheus den Menschen sowohl das Leben wie auch das Feuer - und das sogar zurück, nachdem es ihnen von Zeus wieder weggenommen wurde. Prometheu setzte also alles daran, den Menschen Aufklärung und Lebensqualität zu bringen. Am Ende zahlte er dafür mit Jahrhunderten in unlösbaren Ketten und nicht enden wollenden Qualen.

Zugegeben, der Vergleich des Jobs eines Qualitätsmanagers mit den Leiden des Prometheus ist nicht in jeder Hinsicht rechtens. Schließlich kann der Qualitätsmanager zumindest selbst darüber entscheiden, ob und wie lange er "angekettet" sein möchte. Andererseits sind die Parallelen bisweilen kaum zu übersehen:

Auch der #Qualitätsmanager möchte das Feuer bringen - in Form von Innovationen, die sich beispielsweise in der Implementierung der #Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 stecken. Und: Er möchte diese einem Handbuch entsprechende Norm zu Leben erwecken, weil sie sonst nur einem Rezept gleicht, das niemals gekocht wurde und deswegen niemand mag.

Isoliert im Olymp

Mit seiner Menschenliebe war Prometheus isoliert im Olymp, ähnlich dem Qualitätsmanager, der in der #Geschäftsführung und vor allem bei inhabergeführten Betrieben, auf wenig Inklusionswillen stößt, also meist an isolierter Stelle sitzt. So aber kann er die Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 natürlich nicht implementieren. Vor allem, weil sie einen ganzheitlichen und prozessorientierten Anlass verfolgt, wird die Norm genau dann zur Makulatur, wenn sie nicht in jeder Phase des Wertschöpfungsprozesses mit eingebunden wird - und zwar ohne Kompromisse. Qualitätsmanagement bedeutet Prozessoptimierung durch das Finden von Schwachstellen - in der Planung und Entwicklung, in der Produktion und natürlich im Verhältnis zu den Kunden.

Und damit Kundenzufriedenheit sich sehen lassen kann, muss man sie messen und evaluieren können. Benchmark-Studien und Best-Practice-Standards können da nur bedingt helfen. Das ewig lodernde Feuer der Begeisterung, sowohl seitens der internen wie auch externen Kunden, lässt sich am Ende nur durch eine kontinuierliche und professionelle Implementierung der Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 und der damit verbundenen Tools erreichen.

Durch Coaching Ketten lösen

In gewisser Weise stellt auch Prometheus eine Art Coach dar, lehrte er die Menschen doch, das Feuer einzusetzen, um die Umwelt um sich herum genauer erfassen zu können. Ein Coaching im Bereich Qualitätsmanagement hilft dabei, die vielseitigen Tools und Techniken des Qualitätsmanagements noch besser, schneller, effizienter und nachhaltiger zu implementieren. Das rechnet sich - für das Unternehmen wie auch für den Qualitätsmanager. Und es entlastet die Unternehmensführung, nimmt er die Ketten zeitraubender Verwaltungsaufgaben ab und ermöglicht eine Konzentration auf die Kernkompetenzen.

So können Zweck und die Ausrichtung des Unternehmens auf das gemeinsame Ziel - die Wertsteigerung durch Effizienz in jeder Phase der Entwicklung und Produktion - gemeinsam erreicht werden. Das Einschwören aller Beteiligten auf die grundlegenden Kriterien des Qualitätsmanagements ist dabei ebenso notwendig wie das konsequente Fortführen und Verbessern. Am Ende erbarmte sich übrigens der Heil- und Orakelgott Herakles und erlöste Prometheus von seinen Ketten.

Weitere Informationen (nicht unbedingt zu Prometheus, dafür aber zu einem leichten Einstieg ins Qualitätsmanagement) finden Sie unter:








Sonntag, 27. Juli 2014

Work in weiter Ferne






 Für uns steht WBL natürlich für Work Life Balance, ebenso aber auch für Work Live Balearen. Denn unsere beliebten Workshops, Seminare und Schulungen auf Mallorca sind nicht nur Bestandteil unserer Mallorca Quality School, sondern auch Teil unserer Einstellung - keiner GETEILTEN Einstellung, wohlgemerkt, sondern einer stringenten und konsequenten Ausrichtung auf unsere Kunden. Und diese wissen um die Wirkung des Wandels und Wechselns. Von angestammten Plätzen und Positionen, eingefahrenen Denkmustern und vom Zauber neuer Inspirationen an anderen Orten. Wie Mallorca in unserem Fall. Für andere liegt Mallorca aber vielleicht auf den Malediven, in Moskau oder Münster. Anders gesagt: Am Ende spielt der Ort, den man als (temporärer) digitaler Nomade oder als zeitweiliger Aussteiger wählt, keine Rolle, solange man dort genau die Voraussetzungen und Infrastruktur findet, die man benötigt, um erfolgreich und mitunter entspannter arbeiten zu können.

Diese perfekten Rahmenbedingungen haben wir von Mallorca Kontor eben auf der größten Insel der Balearen gefunden. Hier nämlich profitieren die Teilnehmer unserer Trainings, Workshops und Schulungen sowohl von mediterranem Ambiente und einem milden Klima wie auch von einer modernen Infrastruktur, also bestens eingerichtete Tagungsstätten, familiäre Partnerhotels und wertvolle Insider-Tipps, was die bisher unbekannten Seiten der "großen Insel" angeht. Und nicht zu vergessen: Sie verlassen mit Kopf und Körper ihr gewohntes Umfeld und damit auch festgefahrene Strukturen. Das belebt, befreit und macht aufnahmefähig, vor allem dann, wenn neben mitreißenden Präsentationen auch genügend Raum für Selbstreflexionen gegeben wird.

Go for Co-Working
Wie gesagt, das verstehen wir unter Mallorca, als eine Insel, deren Inspiration wir aufnehmen und 1:1 an die Teilnehmer unserer Veranstaltungen weitergeben. Andere "Arbeitsauswanderer auf Zeit" wiederum suchen sich ihre individuellen Unterkünfte im Ausland. Nicht selten landen dann klassische Freelancer in Co-Working-Spaces irgendwo auf der Welt und profitieren dabei von ihrer selbstgewählten und selbstgestalteten Freiheit. Sie suchen sich kleine Schreibtische in Großraumbüros oder richten sich ihre Offices in Cafés oder WGs ein. Die Kunst beim Remote-Arbeiten liegt sicher in der Akklimatisierung - in jeglicher Hinsicht. Neben dem im "neuen Büro" herrschenden Klima und Ton geht es auch darum, seinen Arbeitsrhythmus an bestehende Umstände anzupassen - über Zeitzonen und kulturelle Grenzen hinweg.
Lockt einen das Rauschen des Meeres mehr als das Rauschen des digitalen Blätterwaldes? Nun, mitunter darf und muss dies auch sein. Das Geheimnis dabei ist die flexible Einteilung des eigenen Arbeitstages mit dem Ziel, am Ende jedes Tages dieselbe Produktivität und Performance vorweisen zu können. Sich selbst und natürlich den jeweiligen Auftraggebern. Ein ausgeklügeltes persönliches Zeitmanagement ist dabei ebenso wichtig wie die Wechselwirkung der einzelnen Lebensbereiche, also Berufs- und Privatleben. Halten die sich innerlich die Waage, ist man an jedem äußerlichen Ort gut aufgehoben.

Leider ist die Präsenzkultur am Arbeitsplatz in Deutschland immer noch eine starke Doktrin, zu Unrecht. Natürlich gibt es Aufgaben, die nur vor Ort erledigt werden müssen. Andererseits gibt es Arbeiten, die man gut und gerne remote erledigen kann. Im Weg steht dabei nicht selten das fehlende Vertrauen der Vorgesetzten. Malt man sich dann jemanden aus, der sagt: "Ich arbeite nächste Woche remote!" und "erwischt" ihn oder sie dann irgendwo im Ausland, werden viele Führungskräfte toben. Dabei - und das ist eines der großen Missverständnisse - heißt remote nicht zwangsläufig zu Hause.

Mit Mallorca Kontor neue Wege wagen

Auch wir von Mallorca Kontor pendeln regelmäßig von Deutschland nach Mallorca und wieder zurück. Das ist schön, anstrengend und inspirierend. Denn während unserer Aufenthalte und Reisen nehmen wir das Beste beider Kulturen und Ambiente mit - für unsere Kunden. Diese nämlich profitieren sowohl hier in Deutschland wie auch auf Mallorca von unseren Erfahrungen und Eindrücken. So können wir nämlich aus erster Hand (und selbstverständlich mit fundierter Theorie) weitreichende Einblicke in  Themen wie eben Work Life Balance, Zeitmanagement, Interkulturalität oder auch Leadership- und Managementkompetenz geben, egal, wo wir uns gerade befinden.

Selbst als staubtrocken verschriene Themen wie FMEA (Reklamations-Management) setzen wir auf Mallorca mit Methode und Mehrwert um - gerne auch am Meer. Und für den Weitblick dank Weit-Ritt bieten wir Ihnen beispielsweise Horse Assisted Coachings auf Teneriffa an.

Es ist also weniger eine Frage des tatsächlichen Ortes (auch wenn dieser natürlich im Vorfeld gut ausgewählt werden sollte hinsichtlich der eigenen Anforderungen), sondern eine Frage der inneren Einstellung. Und wenn diese von Flexibilität bei gleichzeitiger Zielstrebigkeit geprägt ist, eignet sich auch der Tisch im Café oder der Co-Working-Space in einer WG als Arbeitsplatz.

Montag, 21. Juli 2014

Artikel Horse Assisted Coaching Rheinische Post (Quelle RP)



Hilden: Führungskräfte lernen von Pferden

Hilden: Führungskräfte lernen von Pferden
Auffordernd zupft Dieter Hein am Strick, doch die Stute am anderen Ende bewegt sich keinen Millimeter. Sie verweigert die Mitarbeit. "Hat jemand eine Lösung?", fragt Trainerin Evelyne Hett in die Runde. "Zucker", schlägt Ellen Schnittker vor, stößt damit jedoch auf wenig Verständnis. "Wenn Ihr Mitarbeiter nicht mitzieht, legen Sie ihm auch keine 50 Euro hin. Belohnungen funktionieren nur begrenzt. Irgendwann ist das Pferd satt und der Mitarbeiter verlangt mehr als die 50 Euro", sagt Evelyne Hett.
Sie steht inmitten der Longierhalle auf Gut Langfort und vermittelt Führungskräften die Grundlagen für gute Führung. Lorena hilft ihr dabei. Das dunkelbraune Lehrpferd der Landes-Reit- und -Fahrschule trägt sonst die Schüler durch Viereck und Parcours. Nun steht sie am Halfter in der Bahn und reagiert beim so genannten pferdegestützten Coaching ganz intuitiv auf die Kommandos von Dieter Hein. Sein lockendes "Komm, komm", überzeugt sie wenig. Sie rührt sich nicht. "Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Sie sind ganz in sich zusammen gesunken. So werden Sie auch Ihre Mitarbeiter für kein Projekt begeistern", sagt Evelyne Hett.
Kaum richtet sich Dieter Hein auf und strafft die Schultern, schon setzt sich Lorena auf seinen leichten Zug am Strick in Bewegung. Die direkte Reaktion des Tieres fasziniert den Unternehmer. "Es signalisiert mir sofort, wenn ich nicht richtig führe. Viele der Zeichen, die ich aussende, sind mir gar nicht bewusst - besonders wenn auch noch Aufregung oder Stress hinzukommt."
Aus dem Verhalten der Tiere für den Berufsalltag zu lernen, das ist das Ziel des pferdegestützten Trainings, das Evelyne Hett in Zusammenarbeit mit der Landes Reit- und Fahrschule bekannter machen möchte. "Besonders wichtig ist mir, die anerkannte Methode vom Image der Esoterik zu lösen. Wir arbeiten nicht mit Räucherstäbchen und Klangschalen, sondern ganz pragmatisch", betont die Führungskräftetrainerin, die für eine Unternehmensberatung tätig ist. Die neue Kooperation mit der Schule auf Gut Langfort bietet ihr für die Seminare geradezu ideale Bedingungen. "Die Anlage ist gepflegt und erfüllt alle Voraussetzungen und die vielen Schulpferde bieten eine große Auswahl verschiedener Charaktere, die denen von Mitarbeitern in Unternehmen ähneln."
Lorena beschreibt Sandra Richter aus der Verwaltung der Landes Reit- und Fahrschule als brav, aber willensstark. "Sie macht nicht bereitwillig alles mit, sondern hinterfragt das, was der Mensch von ihr möchte." Für das Pferd ist das Coaching ebenfalls eine Premiere und genau darauf legt Evelyne Hett Wert. Sie möchte keine Tiere, die schon wissen, was kommt, sondern solche, die ein ganz natürliches Verhalten zeigen. "Es ist nichts antrainiert, das Fluchttier Pferd reagiert dennoch sofort, wenn jemand keine klare Linie verfolgt. Gleichzeitig macht es auf unbestechliche Weise deutlich, dass eine Zusammenarbeit nur im Team funktioniert", sagt die Reitlehrerin und Trainerin. Sie bietet dieses Coaching bereits seit 2011 mit wachsendem Erfolg an. Die Pferde vermitteln Führungskräften Empathie und die Fähigkeit, sich auf die verschiedenen Charaktere von Mitarbeitern einzustellen. "Die Teilnehmer lernen sich selbst besser kennen und können das aufs Arbeitsleben übertragen." Susanne Herl möchte künftig mehr darauf achten, dass ihr Körper auch das ausdrückt, was sie sagt. "Vorher war mir nicht bewusst, dass meine Haltung sich beim Sprechen auch verändert", sagt die Redaktionsleiterin eines IT-Verlages. Sie musste Lorena mehrfach überzeugen, mit ihr die kleinen Hürden in der Halle zu überwinden. Für Ellen Schnittker war schon die Begegnung mit dem Pferd eine Herausforderung. Sie hat Respekt vor den großen Tieren. "Da ich gar keine Erfahrung mit ihnen habe." Umso mehr überraschte sie das Vertrauen.
Quelle: RP

Freitag, 18. Juli 2014

4 Sterne für'n Vertrieb!





Endlich geschafft! Nach zahlreichen Anläufen und Anstürmen auf die Welt-Krone des Fußballs haben es Jogis Jungs nun vollbracht und dürfen sich von nun an den 4. Stern auf die stolzgeschwellte Brust heften. Das ist gut, richtig und verdient - und es ist inspirierend. Denn vor allem die Art und Weise, wie die Elf um Führungsspieler wie Schweinsteiger, Lahm, Hummels, Boateng und Neuer diesen WM-Titel geholt hat, hat viele fasziniert und animiert. Zu Kampfgeist, Strategie, Durchhaltewillen und Fokussierung auf den Sieg!

Was aber kann der Vertrieb von diesem Vorwärtsgang lernen? Wie man am Ball bleibt, auch Niederschläge wegsteckt und am Ende doch den Sieg davon trägt? Klar, auch das! Doch, was noch? Schließlich sind das zwar auch für den Vertrieb fundamentale Eigenschaften, doch diese für sich zu erschließen, das wollen alle. Und wie man am Beispiel Brasiliens gesehen hat, sprengt der bloße Wille zum Sieg alleine nicht unbedingt die Grenzen des Könnens, auch wenn man von einer Welle der Begeisterung weit nach vorne katapultiert werden kann.

Nein, es braucht natürlich Wandlungsfähigkeit und den Wunsch wie auch den Willen und die Wege, sich jeden Tag neu erfinden zu können - für einen Vertrieb, der wirklich verkauft!

Omnipräsenz auf allen Kanälen
Die DFB-Elf zeichnete sich besonders dadurch aus, dass alle Spieler und auch die Taktik des Teams darauf ausgelegt war, alle Positionen gleichwertig besetzen zu können. Damit verfügten sie zu jeder Zeit über passende Antworten auf entsprechende Spielweisen und Spielstände. Skalierbarkeit und Omnipräsenz, Pressing und das geschickte Stellungsspiel ohne Ball sind hier die passende Schlagworte. Und das gilt auch für den Vertrieb, wie übrigens auch die aktuelle Studie „Omni-Channel Commerce in Deutschland“ der Beratungsgesellschaft  Pierre Audoin Consultants (PAC) unterstreicht.

Hier nämlich wurden rund 100 Entscheider in deutschen Einzelhandelsfirmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zum Thema Ausbau und Verknüpfung digitaler Vertriebskanäle befragt. Schließlich, um im Fußballbild zu bleiben, konnten man ja während der knapp WM-Wochen sehen, was mit satten und starren Ex-Weltmeistern geschieht. Sie scheiden aus. Sang- und klanglos. In diesem Sinne spielt die Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit an neue Geschwindigkeiten und Spielregeln auf allen Vertriebskanälen eine entscheidende Rolle.

Konsistente und konsequente Konnektivität der Verkaufskanäle
Es geht also auch im Vertrieb darum, das Rollieren, Skalieren und Rotieren auf allen Positionen und Kanälen zur Perfektion zu treiben. Das sehen der PAC-Umfrage zufolge 85 Prozent der Unternehmen so. Sie nämlich setzen vornehmlich auf einen Ausbau digitaler Vertriebskanäle wie auch auf die Verknüpfung mit dem stationären Handel. Andererseits setzen 94 Prozent immer noch auf das stationäre Geschäft als wichtigsten Verkaufskanal. Für überwältigende 96 Prozent ist die konsistente Vernetzung aller Kanäle Prio Nummer 1.

Was die wichtigsten Herausforderungen angeht, sehen 76 Prozent diese in einer Omni-Channel-Strategieentwicklung, während 74 Prozent die 360°-Sicht auf den Kunden als größten Challenge betrachten. 70 Prozent schließlich denken, dass organisatorische Aspekte die größte Herausforderung darstellen werden.

Am Ende muss es also darum gehen, strategisch entscheidende Schlüsselpositionen wie den stationären Handel, Web, Mobile und Social Media zu besetzen und intelligent und flexibel miteinander zu verzahnen und über Schnittstellen wie Showrooming und Click & Collect zu einem ganzheitlichen Vertrieb zu vereinen.

Kontor Gruppe: Feinjustierter Vertrieb auf allen Positionen
Wir von der Kontor Gruppe bieten Ihnen ein breites Spektrum, was die nachhaltige und effiziente Verzahnung Ihres Vertriebs und eine erfolgsorientierte Ausrichtung Ihres Verkaufs angeht - auf allen Kanälen mit einheitlicher Orientierung auf Ihre spezifischen Bedürfnisse!

Erfahren Sie in unseren Seminaren, Schulungen, Trainings und Coachings, wie Sie sich beispielsweise mithilfe eines professionellen Reklamations- und Beschwerdemanagement wertvolle Wettbewerbsvorteile sichern, mit Service u. Personalentwicklung entscheidende Weichen stellen oder auch dank Service Excellence die Zufriedenheit Ihrer  Kunden kulminieren.

Schaffen Sie Veränderungen mit dem Feuer des Fußballs oder lernen Sie, wie Sie Konfliktmanagement  zugunsten einer nachhaltigen Kundenbindung einsetzen. Entdecken Sie, wie Sie von einem praxiserprobten Telefon- und Kommunikationstraining profitieren und damit auch den heißen Draht entschärfen - für eine zielgerichtete Akquise und damit Call-Contact-Center zu Ihrer (Unisono)-Unternehmensstimme machen!

Sagen Sie Ja zum digitalen Wandel im Handel und bereiten Sie damit  den Brückenschlag zwischen stationären und digitalen Verkaufskanälen vor- für eine konsistente und transparente Verflechtung aller Vertriebsaktivitäten, die Sie sofort visualisieren und im Sinne Ihres Unternehmens gestalten können!

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Freitag, 4. Juli 2014

Von (K)Enter-Haken, Chaos-Kollegen und Konter-Charisma





Früher waren es die Enter-Haken, die Furcht und Panik verbreiteten. Heute hingegen sind es die Enter-Tasten, deren Macht gefürchtet wird. Im Büro, vornehmlich. Dass es dort wie auf einem Piratenschiff zugeht, dass also mehr und mehr Angestellte sich dem Willen des Kommandanten ausgeliefert und wie auf einer Galeere rudernd fühlen,  hört man hier und dort immer wieder. Doch, sind die Etagen der Geschäftswelt wirklich zu Sklavenmärkten und Seelenverkäufern geworden?

Es gibt zumindest Zahlen, die die virtuellen Peitschenhiebe für das versäumte Schrubben des Decks manifestieren. Einer amüsanten Infografik zufolge sieht die Meuterei auf der Bürobrücke so aus:

·         13 Prozent der Angestellten ersinnen neue Wahrheiten, um das Überschreiten von Deadlines oder auch eigene Fehler zu verstecken

·         40 Prozent segeln regelmäßig an vereinbarten Stichtagen vorbei

·         7 Prozent hübschen ihre Statistiken und Zahlen so auf, dass aus Misserfolgen Triumphe werden

·         64 Prozent meutern mit System und verstoßen bewusst gegen interne Prozesse, weil sie andernfalls unter der wütenden Welle zu vieler Aufgaben untergingen

·         50 Prozent klagen über Unterbesetzung und darüber, ständig Überstunden an und unter Deck abreißen zu müssen

·         42 Prozent schließlich identifizieren 2 oder auch 3 Kollegen als wahre Zeit- und Ressourcenbanditen, die für sich und ihre Arbeit zu viel an Mitteln binden.


Flagge zeigen - oder doch besser nicht?
In der Seefahrt der letzen Jahrhunderte war es der Jolly Roger, die schwarze Flagge der Piraten, die Unheil ankündigte. Eine neue Farbenlehre hat sich indes die Deutsche Bank auf selbige Fahnen geschrieben. Die Red Flags finden dabei aber weniger Verwendung, um hoch spekulative Investments zu kennzeichnen, sondern um das Fehlverhalten von Mitarbeitern anzuzeigen und zu sanktionieren.  Also auch eine Art Seelenverkäufer mit Knechtschaftsanspruch im Kreditwesen? Nicht, solange der Betriebsrat von Deutschlands Bank Nummer 1 die Tauen der Überwachung kappen kann. So wehrt sich dieser gegen die einseitige Einführung des Red-Flags-Systems. Dieses soll dazu dienen, kleinere Regelverstöße zu ahnden, als Bestrafung das Kürzen von Boni und Beförderungsblockaden vornehmen zu können und schließlich auch die Sub-Kommandanten der Strafkolonie, also die Vorgesetzen der Abteilungen, mit Sanktionen belegen zu dürfen.

Dieses kontroverse Flaggezeigen sei vor allem ein Teil der neuen Wandlungskultur der Deutsche Bank - und daher müsste einfach jeder bestraft werden, der diesen Kurswechsel torpediert. Eher beschießen will der Betriebsrat den Beschluss für Rote Flaggen. Denn dessen Auffassung nach würde dadurch der sowieso schon Leistungsdruck noch weiter angehoben wie auch die Arbeitsverdichtung verschärft. Zwar müsste Fehlverhalten grundsätzlich sanktionierbar sein, doch wünscht sich die Arbeitnehmervertretung mehr Transparenz - und vor allem mehr qualifiziertes und diversifiziertes Zuckerbrot und weniger plumpe Peitsche.

Belohnen statt bestrafen und Verhalten verändern statt feuern
Woher das Zuckerbrot kommen soll und wie und wann die Peitsche (behutsam) eingesetzt werden sollte, dafür gibt es auch Empfehlungen. Generell sind Bestrafungen eher Grund zu Meutereien, lösen sie doch mitunter kontraproduktive Verhaltensweisen wie Wut und trotz aus. Vielmehr sollte es darum gehen, erwünschte Verhaltensweisen zu belohnen und vor Bestrafungen Gespräche zu führen. In diesen sollte klar, sachlich und unmissverständlich erläutert werden, was genau am Verhalten zur Roten Flagge oder anderen Sanktionen führen könnte.

Nur so wird auch deutlich, welche die Erwartungen an die Mitarbeiter/innen sind und wie diese sie künftig umsetzen können. Erst, wenn Fehltritte erneut und trotz Gespräch(en) auftreten, wird es Zeit, die Rote Flagge zu hissen. Um diese Sondierungs- und Kursgespräche jedoch zielgerichtet und kompetent führen zu können, müssen Vorgesetzte geschult werden. Sie müssen lernen und wissen, wie sie problematische Verhalten erkennen, thematisieren, in eine andere Richtung lenken und produktiv sanktionieren. Sie müssen zudem verstehen, wann und wie sie richtig und gezielt loben - bevor sie Mitarbeiter an den Mast binden und öffentlich auspeitschen lassen. Metaphorisch gesprochen, versteht sich.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Führungskompetenz durch Leadership- und Managementkompetenz erlangen - auf Englisch, auf Mallorca und überall dort, wo Sie unsere Unterstützung brauchen. Anhand aktivierender Vorträge, Übungen und Gespräche erlernen Sie den gezielten Umgang mit Ihrer individuellen Ausrüstung in Sachen Zuckerbrot und Peitsche. Sie erfahren, wie Sie Kommunikation geschickt skalieren und Konflikte nachhaltig deeskalieren können.

Und wenn Ihnen vor lauter maritimen Bildern der feste Boden unter den Füßen fehlt, setzen Sie doch einfach auf unser erfolgreiches Horse Assisted Coaching - für ein Führen ohne Scheuklappen und für Ihre persönliche Perspektive auf der Karriereleiter.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.kraftwerk-kontor.de/