Samstag, 11. Januar 2014

Horse Assisted Coaching: VorPferdsgang für Führungskräfte



Da steht ein Pferd auf dem Flur, tönte es jüngst wahrscheinlich auf zahlreichen Silvesterpartys aus vielen Abteilungen kleinerer und größerer Unternehmen. Natürlich will sich auf einer ausgelassenen Fete niemand wirklich und ernsthaft damit beschäftigen, warum das Pferd auf dem Flur und nicht mitten im Büro steht. Da hat es natürlich nichts zu suchen (ebenso wenig wie auf dem Flur). Vielmehr gehört es nach draußen - und Führungskräfte sollten dem imaginären Pferd folgen, wie auch ein reelles Pferd ihnen folgen kann. Wie das geht und was das soll? Die Antwort: Horse Assisted Coaching!




Die Frage: Brauche ich das als Führungskraft? Muss ich wirklich meine wertvolle Zeit damit "verplempern", um einem Pferd hinterherzurennen? Was kann ich schon von einem Pferd lernen? Tatsächlich bieten Horse Assisted Coachings viel mehr, lassen schneller tiefer blicken und geben ein Feedback ohne Zeitverzögerung. Besser gesagt, sind es die Pferde, die das Feedback geben. Sie zeigen anhand ihrer Reaktionen, ob Sie als Führungskraft wirklich und effizient führen - oder Ihre Mannschaft vielleicht einfach nur hinterher zerren, womöglich sogar eher geführt werden als selber führen und ob Ihr Führungsstil ankommt.

Keine Wahrnehmung ist falsch und jede Reaktion ist richtig
Die Idee des Horse Assisted Coaching entspringt zu einem Teil dem Erfahrungslernen bzw. der Erlebnispädagogik. Also ähnlich wie Teambuilding im Kletterpark, nur eben ohne Seile und  Karabinerhaken. Letztlich aber teilen das Horse Assisted Coaching und andere Disziplinen der experimental learning bzw. der outdoor education, dass dem Lernen durch Erleben und Erfahren frischer Wind und motivierende Inspiration verliehen wird. Das Horse Assisted Coaching basiert dabei auf dem Zutagefördern von bisher wenig wahrgenommenen Führungsinstrumenten wie die eigene Körpersprache, Stimme und Stimmung. Damit zu führen - für einige Humbug, für viele Erfolg!

Denn Pferde appellieren ganz bewusst ans Unbewusste. Sie wollen mit bisher kaum wahrgenommenen Qualitäten geführt werden - auf allen Ebenen, mit Körper, Gefühlen und Verstand. Schließlich sind auch die Vierbeiner bestens damit ausgestattet.  Insofern dienen sie nicht zwar nur als Spiegel des eigenen Verhaltens, reflektieren aber dennoch wie sehr wir Menschen "programmiert" und konditioniert sind - und wie wir es durch ein Horse Assisted Coaching schaffen können, unbewusste Entscheidungen durch bewusste zu ersetzen. So stehen uns (Stall)-Tor und Tür offen, um bisher in den Tiefen der alltäglichen Zwänge und Routinen vergrabene Potenziale in unserem Sinne zu wecken, zu sehen und zu entfalten.

Pferdrauen ist alles

Vertrauen ist essentiell in der Arbeit mit Pferden. Das Vertrauen der Pferde in den Reiter und auch umgekehrt das Vertrauen des Reiters in das Pferd. Nur so kann die Symbiose Mensch-Pferd funktionieren. Pferde folgen nicht aus Lust und Laune, sondern weil sie Vertrauen haben - in die Entscheidungen des Leithengstes und der Leitstute. Und weil sie deren Sprache verstehen und sofort umsetzen. Beim Horse Assisted Coaching geht es tatsächlich auch darum, die Sprache der Pferde und ihre "Denke" zu verstehen, Und Pferde denken nicht im Gestern oder Morgen, sondern leben im Heute und orientieren sich an klaren Signalen. Ihr Vertrauen basiert auch auf dem Wissen einer bestimmten Rangfolge in der Herde. Und das schafft Sicherheit, auch was das Verhalten gegenüber anderen Pferden bzw. dem Leithengst und der Leitstute angeht. Missverständnisse sind dabei so gut wie ausgeschlossen.

Anders bei uns Menschen: Wir wissen, wer das Sagen hat. Heute. Morgen wollen wir im Chefsessel sitzen und überhaupt wurden wir gestern übergangen. Hinzu kommt: Bei Herrn Müller aus dem Einkauf müssten mal wieder die Zügel gezogen werden, damit er endlich versteht, dass er sich hinten anzustellen hat. Nur, wie äußern wir das alles? Meistens missverständlich, umständlich, zu hart oder zu weich. Und ebenso sind die Reaktionen auf unseren menschlichen Führungsstil: Desinteresse, Verweigerung, innere Kündigung, offene oder schwelende Konflikte. Beim Horse Assisted Coaching hingegen gelten weder Umwege noch zeitliche Verzögerungen. Ein Pferd versteht nicht, wenn Sie ihm "sagen": Kannst du mir bitte morgen folgen? Nein, ein Pferd versteht: Folge mir jetzt! Und zwar genau jetzt, da ich dir das Zeichen dafür gebe! Mit meiner Stimme, meinem Körper und meinen Gesten.

Lange Leine zum Longieren - klare Ansagen zum Führen

Unser Horse Assisted Coaching zeigt Ihnen (am und mit Pferd), wie Führen wieder funktionieren kann - mit und ohne Zügel und immer bei voller Begeisterung. Sie arbeiten dabei mit echten Pferden und natürlich mit sich selbst, Ihrer individuellen Wahrnehmung und ihrer Beziehung zu Ihrem Pferd und zu sich selbst. So verstehen und erfahren Sie unmittelbar, wann welches Führen wie funktioniert und wann Sie sich im Kreis bewegen bzw. nicht wahrgenommen werden.

Brauchen Sie für das Führen wirklich immer Kraft oder genügt bisweilen ein leichtes Ziehen, aufeinander zugehen oder voneinander weggehen? Wie sitzen Sie am besten im Sattel (auch dann, wenn Sie absteigen)? Wie senden und verstehen Sie Signale und wie können andere und auch Sie diese sofort deuten, umsetzen und zum Handeln einsetzen? Tatsächlich geht es bei unseren Horse Assisted Coachings auch um Authentizität. Die kann man nicht lernen, steckt sie doch bereits schon immer in uns allen. Doch man kann sie klarer fühlen, fühlbar machen und als Teil Ihres neuen Führungsrepertoires einsetzen.

Folgen also auch Sie der Fährte des Führens, satteln Sie um auf noch mehr beruflichen und privaten Erfolg und setzen Sie mit unserem Angebot garantiert auf das richtige Pferd.



Wir freuen uns auf Sie!

KONTOR GRUPPE by René Kiem
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